Weiterfahrt nach Sisteron
Am Nachmittag brachen wir in Grenoble auf, mit dem Ziel, noch einen Abstecher in das charmante Städtchen Sisteron zu machen. Die Fahrt führte uns durch eine eindrucksvolle Landschaft, und als wir schließlich ankamen, fanden wir problemlos einen Parkplatz am Rande der Altstadt.
Das Tor zur Provence
Das charmante Sisteron liegt strategisch günstig am Fluss Durance und wird oft als „Tor zur Provence“ bezeichnet. Schon in der Antike war dieser Ort von großer Bedeutung: Bereits die Römer errichteten hier eine Siedlung, da sich an dieser Stelle ein wichtiger Verkehrsweg durch die Alpen verengte.
Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich Sisteron weiter und wurde durch seine imposante Zitadelle geschützt, die hoch über der Stadt thront. Diese Festung diente über Jahrhunderte hinweg zur Verteidigung der Region und prägt bis heute das Stadtbild.
Abendstimmung in der Altstadt
Die Mischung aus Geschichte, enger Altstadt, lebendiger Atmosphäre und der umliegenden Natur macht Sisteron zu einem besonderen Zwischenstopp auf dem Weg in den Süden Frankreichs.
Mit knurrendem Magen machten wir uns auf den Weg durch die engen, verwinkelten Gassen. Die warmen Farben der Häuser, kleine Plätze und der Blick hinauf zur imposanten Zitadelle verliehen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Während wir gemütlich umherschlenderten, hielten wir immer wieder an, um Fotos zu machen und die Stimmung auf uns wirken zu lassen.
Trotz der fortgeschrittenen Stunde hatten noch ein oder zwei kleine Kneipen geöffnet – ein glücklicher Zufall. Wir entschieden uns für eine davon und wurden nicht enttäuscht: Das Essen war einfach, aber unglaublich lecker und genau das Richtige nach der Fahrt.