Wanderung am Río Guadalaviar
Von der Tour geht es weiter nach San Blas, einem kleinen, ruhig gelegenen Ort in der Nähe von Teruel in der Region Aragón, eingebettet in die weite Landschaft der Sierra de Albarracín. Die Gegend ist geprägt von ausgedehnten Pinienwäldern, hellen Kalkfelsen und klaren Flussläufen – eine ruhige, ursprüngliche Natur, die sofort entschleunigt.
Direkt am Bach finden wir einen einfachen Parkplatz – Ausgangspunkt für das nächste kleine Abenteuer. Von dort starten wir unsere Wanderung auf dem Camino Natural del Río Guadalaviar, der uns stetig am Wasser entlangführt. Der Weg verläuft sanft durch das Tal, eingerahmt von Felsen und dichter Vegetation. Das leise Plätschern des Flusses begleitet uns auf Schritt und Tritt, während sich die Landschaft immer wieder öffnet und neue Perspektiven freigibt, bis wir schließlich den Stausee Embalse de San Blas erreichen.
Abkühlung am Stausee
Dort angekommen gönnen wir uns eine wohlverdiente Pause. Die Hitze des Tages steckt uns in den Knochen, und so lassen wir uns nicht lange bitten: Wir tauchen unsere verschwitzten Körper in das kühle, klare Wasser des Sees – eine Wohltat, die den Moment vollkommen macht.
Rückweg mit Aussicht
Der Rückweg verläuft nicht ganz auf derselben Strecke. Zwischenzeitlich führt er uns wieder bergauf, was zwar anstrengender ist, aber mit einem völlig neuen Blick auf die Landschaft belohnt wird. Von oben wirkt das Tal noch einmal ganz anders – weiter, ruhiger, fast unberührt.
Unterwegs entdecken wir noch einen kleinen Klettersteig, der unsere Neugier weckt. Kurz spielen wir mit dem Gedanken, ihn am nächsten Tag auszuprobieren.
Ein entspannter Tagesausklang
Zurück am Ausgangspunkt lassen wir den Tag ruhig ausklingen. Nach einem einfachen Nachtmahl nehmen wir uns noch etwas Zeit zum Schreiben für den Blog – und ehe wir uns versehen, ist wieder ein erlebnisreicher Tag vergangen.














Klettersteige im Naturpark
Im Naturpark Hoces del Río Duratón haben wir nach einiger Recherche tatsächlich mehrere Klettersteige entdeckt – was uns natürlich sofort angefixt hat. Also machten wir uns am nächsten Morgen direkt auf den Weg zu einem der nahegelegenen Steige, die sich spektakulär an den Felsen entlangziehen.Mutiger Aufstieg und Bodenpersonal
Anette fasste sich ein Herz und stieg mutig ein, während ich unten die ebenso wichtige Rolle des „moralischen Bodenpersonals“ übernahm. Ich hielt tapfer die Stellung, bewachte unsere Rucksäcke mit äußerster Hingabe und gab gelegentlich hochmotivierte Zurufe wie „Du schaffst das!“ oder „Sieht gar nicht so hoch aus von hier unten!“. Eine klassische Win-win-Situation also: Adrenalin für sie, Überblick für mich 😄



