Durch die Landschaft von Albarracín
Am Nachmittag führte uns unsere Route über das kleine Dorf Frías de Albarracín weiter Richtung Uña. Schon unterwegs wurde klar: Diese Gegend hat ihren ganz eigenen Zauber. Sanfte Hügel, dichte Wälder und immer wieder beeindruckende Ausblicke machten die Fahrt zu einem Erlebnis für sich.
Ein besonderer Zwischenstopp war die Quelle des Flusses Río Tajo. Kaum zu glauben, dass dieses unscheinbare Rinnsal später einmal quer durch Spanien und Portugal fließt, um schließlich in Lissabon im Atlantik zu enden. Solche Orte haben etwas Magisches – man steht am Anfang von etwas ganz Großem.
Ankunft in Uña
Gegen Abend erreichten wir schließlich Uña, ein charmantes kleines Dorf, eingebettet in eine beeindruckende Naturkulisse. Besonders die Lagune und der nahegelegene Wasserfall verleihen dem Ort eine fast schon märchenhafte Atmosphäre.
Kulinarischer Abschluss des Tages
Zum Abendessen kehrten wir im Hotel-Restaurant Aquariscas ein. Anfangs waren wir uns nicht sicher, ob wir überhaupt noch etwas zu essen bekommen würden – doch diese Zweifel verflogen schnell. Was folgte, war ein echtes kulinarisches Highlight: eine aromatische katalanische Suppe als Vorspeise, gefolgt von einer perfekt zubereiteten Lachsforelle für Anette und einer wunderbar zarten Rinderlende für mich. Wir waren restlos begeistert.
Übernachtung am Wasserfall
Den Tag ließen wir schließlich ganz entspannt ausklingen – mit einem Stellplatz in der Nähe eines Wasserfalls. Das leise Rauschen des Wassers begleitete uns in den Abend und machte diesen ohnehin besonderen Tag perfekt.











Die Ciudad Encantada
Nach einer entspannten Nacht und einem ausgewogenen Frühstück starteten wir gut gestärkt in den Tag. Unser erstes Ziel war die beeindruckende Ciudad Encantada. Die bizarren Felsformationen, die über Jahrtausende von Wind und Wasser geformt wurden, machen ihrem Namen alle Ehre – man fühlt sich tatsächlich wie in einer „verzauberten Stadt“. Die Entstehung dieser einzigartigen Landschaft reicht Millionen Jahre zurück: Das Gebiet war einst von einem flachen Meer bedeckt, in dem sich Kalkablagerungen bildeten. Durch tektonische Hebungen wurde das Gebiet angehoben, und im Laufe der Zeit haben Regen, Wind und Temperaturschwankungen den weichen Kalkstein erodiert. So entstanden die ungewöhnlichen Formen, die heute an Pilze, Brücken oder sogar menschliche Figuren erinnern. Allerdings waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee: Aufgrund des Feiertages war der Andrang entsprechend groß. Mit etwas Glück konnten wir dennoch einen Parkplatz ergattern und uns auf Erkundungstour begeben.Zwischenstopp in Cuenca
Anschließend ging es weiter nach Cuenca. Die historische Altstadt mit ihren berühmten hängenden Häusern ist zweifellos sehenswert – doch an diesem Tag war die Stadt schlicht überfüllt. Menschenmengen und dichter Verkehr nahmen uns ein wenig die Freude am Entdecken, sodass wir kurzerhand beschlossen, weiterzuziehen.Ruhe am Stausee von Alarcón
Unser nächstes Ziel: Richtung Valencia. Unterwegs fanden wir schließlich genau das, was wir gesucht hatten – Ruhe. In der Nähe der kleinen Ortschaft Alarcón entdeckten wir einen wunderschönen Platz an einem Stausee. Dort angekommen ließen wir einfach alles hinter uns. Die Sonne wärmte angenehm, das Wasser lag ruhig vor uns, und wir gönnten uns ein kleines Schläfchen – genau die Auszeit, die wir nach dem Trubel gebraucht hatten.Ein ruhiger Tagesabschluss
Am Abend hielten wir es ganz unkompliziert: Wir haben Abendessen zubereitet, genossen die friedliche Atmosphäre und gingen früh schlafen. Manchmal sind es genau diese stillen Momente, die eine Reise unvergesslich machen.
















