Zwei ruhige Tage in Arles
Wir beendeten den Tag in einer gemütlichen Kneipe, in der wir noch eine Kleinigkeit gegessen hatten, bevor wir uns schließlich auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz machten. Fündig wurden wir auf einem etwas außerhalb gelegenen Supermarktparkplatz – nicht besonders idyllisch, aber zweckmäßig.
Dort blieben wir dann gleich zwei Tage stehen. Starker Wind und anhaltender Regen machten ein Weiterfahren zunächst eher unangenehm. Immerhin hatte der Platz einen entscheidenden Vorteil: gutes Internet. So konnte ich die Zeit nutzen und weiter an meinem Blog arbeiten.
Anette hingegen war unterwegs – einkaufen und sogar beim Friseur. Der Wind sollte vorerst bleiben, und so richteten wir uns notgedrungen ein wenig im Stillstand ein.
Weiterfahrt in die Camargue
Getrieben von Aufbruchsstimmung und begleitet von strahlendem Sonnenschein ging es schließlich am nächsten Tag weiter. Von Arles aus fuhren wir in Richtung Camargue, genauer gesagt zu einem ornithologischen Park.
Doch schon bei der Ankunft zeigte sich: Wir waren nicht allein. Massenweise Reisebusse und unzählige PKWs ließen schnell erkennen, dass es hier alles andere als ruhig werden würde.
Saintes-Maries-de-la-Mer
Also entschieden wir uns spontan um und fuhren weiter in das kleine Örtchen Saintes-Maries-de-la-Mer. Der Name bedeutet „Heilige Marien des Meeres“. Der Legende nach sollen hier nach der Zeit von Jesus mehrere Frauen – darunter Maria Magdalena – an Land gekommen sein.
Dort fanden wir einen angenehmen Stellplatz und nutzten die Gelegenheit für eine ausgedehnte Runde durch die Umgebung.